Drogendeal im Supermarkt

Ich kann es nicht anders bezeichnen. 
Je mehr ich mich mit dem Thema „Krankheit und Ernährung“ auseinandersetze und je mehr Erkenntnisse ich durch meine Ausbildung zur Gesundheitsberaterin gewinne, desto mehr wird mir eins bewusst: 
Supermärkte sind Drogendealer. 

Mittlerweile bin ich bei diesem Vergleich kompromisslos. Je mehr ich über die Entstehung von ernährungsbedingten Krankheiten lese und lerne, desto mehr wird mir klar: 
es gibt eine Substanz, die ganz problemlos, ganz selbstverständlich und ganz einfach über den Supermarkt gehandelt wird, die abhängig und krank macht und gegen die sich keiner wehrt. 
Diese Substanz ist ein isolierter und rein chemischer (!) Stoff. Sie ist weiß wie Kokain und wirkt aufputschend. Sie wirkt wie ein Gift, denn sie fördert massives Absterben der gesunden Zellen im Körper. Aber nicht nur das Zellsterben ist eine ihrer besonderen Fähigkeiten, sondern auch der Aufbau von Fettzellen. 

Das Tragische dabei: sie wird gerne Kindern verabreicht. 

Diese Substanz – regelmäßig eingenommen – bewirkt: 

  • Arthrose
  • Schilddrüsenüberfunktion & Unterfunktion
  • Fett (am Bauch, an den Oberschenkeln, Armen, Brüsten – auch bei Männern!)
  • Herzinfarkt
  • hoher Blutzucker (Diabetes)
  • hohes Blutfett (Cholesterin)
  • Gallensteine
  • Löcher in den Zähnen
  • Rückgang des Zahnfleisches
  • Arthritis, Gicht, sonstige rheumatische Symptome
  • Hautausschläge
  • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Magenerkrankungen
  • Darmerkrankungen
  • Kopfschmerzen und Migräne

Diese Liste ist nicht vollständig. Die Liste habe ich mir auch nicht ausgedacht. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass es der Zucker ist, der an der Entstehung dieser sogenannten Zivilisationskrankheiten in erheblichem Maße mitwirkt. 

Wie kommt es, dass die Auswirkungen von Zucker nicht im großen Stil veröffentlicht werden?? 
Sind es die Unternehmen der Süßwarenindustrie, die eine so starke Macht haben, dass sie die Medien zu ihren Gunsten beeinflussen?
Ist es der Handel, der den Großteil seines Gewinns mit dem Verkauf dieses Nahrungsmittels macht?
Ist es der Konsument, der kein Interesse hat, das alles zu hören?

Die Neigung zu Süßem ist dem Menschen angeboren. Überall auf der Welt. Wir können uns gar nicht dagegen wehren. Umso schlimmer finde ich es, dass diese angeborene Neigung von der Industrie und dem Handel ausgenutzt wird. 
Das Geschäft mit dem Zucker ist schon immer und bleibt wohl für immer das sicherste und lukrativste Geschäft, das sich ein Unternehmer wünschen kann. Natürlich legt er keinen Wert auf die gesundheitliche Aufklärung seiner Kunden. 

Das Tragische mit dem Zucker ist auch, dass er augenscheinlich keinen sofortigen Schaden zu verursachen scheint. 
Die Folgen treten erst nach 20-30 Jahren auf, in Form der obengenannten Krankheiten. Dass das eine mit dem anderen zu tun hat, ist schwer nachvollziehbar, solange wir keine sofortigen Konsequenzen sehen, aber es ist einleuchtend, wenn wir uns mit der Funktionsweise des Stoffwechsels beschäftigen. 

Supermärkte sind Drogendealer – anders kann ich es nicht ausdrücken. 
Wie aber bei jedem „Handelsgeschäft“ steht und fällt das Geschäft nicht nur mit dem Verkäufer, sondern auch mit dem Käufer. 
Wenn der Käufer nicht will, dann kommt das Geschäft nicht zustande. Dann bleibt der Dealer auf seiner Ware sitzen. 
Bei der Umschlagshäufigkeit von Coca Cola, ACE-Saft, Prinzenrolle, Nutella, Butterkeksen, Haribo, Croissants, Mamorkuchen, Milka-Schokolade und co. sieht es danach aus, als würde der Käufer dieses Drogengeschäft befürworten. 

Wer glaubt ich sei bei diesem Thema zu dogmatisch, den lade ich ein, das Buch „Zucker Zucker“ von Dr. Max Otto Bruker zu lesen. Damit wurden mir noch mehr die Augen geöffnet. Dieser Arzt kann mit seinen einfachen Schilderungen über den Stoffwechsel einen bleibenden Eindruck hinterlassen 😉
Es ist allerdings nicht nur das, was ich lese und lerne, sondern vor allem meine eigene Erfahrung, die mich in dieser Erkenntnis (Zucker = Gift) bestätigt. 5 Jahre lang habe ich keine einzige Sorte Fabrikzucker zu mir genommen. Das Ergebnis war Gesundheit – nach einer angeblich chronischen, unheilbaren – vom Arzt diagnostizierten, Darmkrankheit. 

P.S. welche Auswirkungen der hohe Zuckerkonsum nicht nur auf die Gesundheit, sondern auch auf die Umwelt und die Gesellschaft hat, ist ein großes, weiterführendes Thema, über das ich demnächst berichten werde. 

Eure

           Tanja

Share this article:

Share on facebook
Share on pinterest
Share on linkedin
Share on whatsapp
Tanja'S VITAMIN-N

Blog Posts

  • All
  • "VITAMIN N"-BAUER
  • ABOUT ME & THE YEARS '20-22
  • FOOD & AGRICULTURE
  • HEALTH RECOMMENDATIONS
  • PRODUZENTEN NEWS
Menü schließen